13.09.2019 06:00 |

Tastaturen geschmiert

„Twittermarathon“ der Polizei geht in dritte Runde

Zum bereits dritten Mal gibt die Wiener Polizei am Samstag beinahe minütlich einen Einblick in das Einsatzgeschehen in der österreichischen Bundeshauptstadt. 24 Stunden lang werden sämtliche Streifeneinsätze via Twitter publik gemacht. „Wir haben unsere Tastaturen bereits geschmiert“, berichten die eifrigen Zwitscherer.

Unter dem Hashtag #24h133 startet Samstagfrüh um 7 Uhr der dritte „Twittermarathon“. Publiziert wird dabei jeweils der Grund des Polizeieinsatzes, ebenso der betroffene Bezirk. Mehr Details werden nicht bekannt gegeben, nicht zuletzt natürlich, um die Polizeiarbeit vor Ort nicht durch Schaulustige zu erschweren.

Aktion erfreut sich großer Beliebtheit
In den vergangenen beiden Jahren erfreute sich die Aktion bereits großer Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund zahlreicher humoriger Postings des Twitter-Teams. Insgesamt setzte die Polizei im Vorjahr 651 Tweets ab, etwas stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden allerdings die Fingerkuppen im Jahr 2017 - damals wurden sogar 841 Tweets veröffentlicht.

„Breites Spektrum der Polizeiarbeit“
„Ziel der Aktion ist es, der Bevölkerung einen konkreten und aktuellen Einblick in die tägliche Arbeit der Streifenbesatzungen in Wien zu ermöglichen und so das breite Spektrum der Polizeiarbeit näherzubringen“, so die Polizei am Donnerstag.

Der „Twitter-Marathon“ ist eine gemeinschaftliche Aktion des Referats Soziale Medien und der Landesleitzentrale der Wiener Polizei. Vorbild für die Aktion war übrigens die Berliner Polizei, die bereits im Jahr 2014 24 Stunden lang sämtliche Einsätze auf Twitter dokumentierte.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
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