30.09.2018 12:14 |

2. Twittermarathon

Wiens Polizei zwitscherte 651-mal in 24 Stunden

Der mittlerweile zweite Twittermarathon der Wiener Polizei ist am Sonntag zu Ende gegangen. 24 Stunden lang hatten die Beamten sämtliche Streifeneinsätze in der Bundeshauptstadt veröffentlicht - Twitter-Nutzer hatten so die Gelegenheit, die Arbeit der Beamten unter #24h133 nahezu live mitzuverfolgen. Insgesamt 651 Tweets setzte die Polizei seit Samstag 7 Uhr ab, die Resonanz sei durchwegs positiv gewesen, zog die Exekutive eine erfreuliche Bilanz. Im Vorjahr gab es für die Polizei etwas mehr zu zwitschern, damals setzte sie insgesamt 841 Tweets ab.

Ziel der Aktion sei es, Interessierten einen Einblick in das breite Spektrum der Polizeiarbeit zu gewähren. Zudem sollte die „Vielfalt und Qualität der Einsätze“ gezeigt werden, teilte die Landespolizeidirektion nach Abschluss ihres Twittermarathons mit. Das Zwitscherteam bestand aus elf Beamten.

Mit Sachbeschädigungen, Verkehrsunfällen und etwa auch einem Hund auf der Fahrbahn startete der Twittermarathon am Samstag in den frühen Morgenstunden.

Wenig später mussten die Einsatzkräfte auch im Bezirk Simmering ihr tierisches Gespür unter Beweis stellen und sich sogar als Hundefänger versuchen.

Doch auch die menschlichen Bewohner der Bundeshauptstadt brauchten am Samstagvormittag die Hilfe der Uniformierten:

Manchmal konnten sich die Betroffenen aber bereits selbst helfen, noch bevor die Einsatzkräfte an Ort und Stelle waren:

Doch in so manchem Fall waren die Kollegen der Wiener Rettung auch einfach schneller:

Zu eruieren, warum es den ein oder anderen trotz der wahrlich frischen Herbsttemperaturen in der Früh leicht bekleidet ins Freie zieht, gehörte am Samstag ebenfalls zur Aufgabe der Wiener Polizei:

Und auch um einen gut gemeinten Ratschlag ist die Wiener Polizei selbstverständlich nicht verlegen. 

Doch auch im heurigen Jahr kommt auch der Humor bei den Polizei-Twitterteams nicht zu kurz:

Auch zu heiklen Einsätzen mussten die Helfer in Uniform am Samstag ausrücken. So sorgte eine Bombendrohung am Hannovermarkt im Bezirk Brigittenau für einen Großeinsatz der Polizei. Der Markt musste vorübergehend geräumt werden.

Bald darauf konnte allerdings Entwarnung gegeben werden. Nach der akribischen Durchsuchung des gesamten Areals, an der sich auch die vierbeinigen Kollegen der Sprengstoffeinheit beteiligten, wurde die Sperre wieder aufgehoben. 

Zudem kam so manches verborgene Talent beim Twittermarathon zum Vorschein:

Um diesen Marathon überhaupt zu ermöglichen, wurden von den Twitterteams direkt in der Leitzentrale der Landespolizeidirektion Wien alle Einsätze und Notrufe mitverfolgt. Kam es tatsächlich zu einem Einsatz für eine Sektorstreife, wurden Einsatzgrund und der betroffene Bezirk getwittert. Damit die Helfer in Uniform nicht durch Schaulustige behindert werden, veröffentlichte die Polizei keine näheren Einsatzörtlichkeiten.

841 Tweets im Vorjahr
Im Vorjahr hatte die Landespolizeidirektion erstmals 24 Stunden lang ihre Einsätze getwittert. 841 Tweets bildeten damals - teils wie auch heuer humorig - den Streifendienst der Beamten ab. Vorbild für die Aktion ist die Berliner Polizei: Diese hatte bereits im Jahr 2014 einen Tag lang alle ihre Einsätze auf Twitter dokumentiert.

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