Durch einen Hinweis aus dem Drogenmilieu kamen die Ermittler der Wienerin auf die Schliche. Bei einer Durchsuchung ihrer Wohnung wurden die Fahnder aus dem Burgenland rasch fündig. Exakt 222 Tabletten, Drogenersatzpräparate und starke Antidrepressiva, hatte die Frau für den Weiterverkauf gebunkert.
Mehr als 160.000 Tabletten vertickt
Die Dealerin wird zudem beschuldigt, zwei Jahre lang gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten – dieser ist zur Zeit in Haft – einen regen Drogenhandel betrieben zu haben. Mehr als 16.000 Tabletten sollen die beiden an Süchtige verkauft haben.
Hausarzt zwei Jahre lang betrogen
Die Masche der Frau um an die Medikamente zu kommen: Sie täuschte eine Krankheit vor und ließ sich für die Pillen zwei Jahre lang von ihrem behandelnden Arzt Rezepte ausstellen. 35.000 Euro Reingewinn soll der Dealerin der Betrug eingebracht haben. Für die 36-Jährige klickten die Handschellen, sie wurde in die Justizanstalt eingeliefert.
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