Wegen Parteienzanks

Ganztagesschule lässt im Burgenland auf sich warten

Burgenland
07.05.2010 18:02
Nachmittagsbetreuung statt Ganztagsschule – so lautet das Bildungs-Motto im Burgenland. Unstimmigkeit, welches System zu bevorzugen ist, herrscht allerdings unter den Parteien: Die SP ist für längeren Unterricht, die VP dagegen.

Ganztägiger Unterricht wird derzeit nur in einzelnen Klassen in Mattersburg geboten. An eine Ausweitung ist in naher Zukunft nicht gedacht. 

"Oft scheitert es an den Anmeldungen, denn 100 Prozent der Eltern einer Klasse müssen dafür sein", so Landesschulinspektor Erwin Deutsch. Stattdessen forciert man die Nachmittagsbetreuung. Geboten wird diese mittlerweile an 130 der 237 Pflichtschulen.

Kronen Zeitung

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