Linzer Klangwolke 2019

„Alles wird rund um Sonne und Menschheit kreisen“

„Bei der ersten Klangwolke stellten Leute noch Radios in die Fenster“, blickt Klaus Luger, Bürgermeister in Linz, zurück. 40 Jahre später ist er gespannt auf die Jubiläumsklangwolke, die auch von der „Krone“ präsentiert wird. Sie heißt „Solar“ und entfaltet sich am Samstag, 7. September ab 20.30 Uhr im Donaupark.

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Vor 40 Jahren startete der Versuch, „klassische Musik einer breiten Bevölkerung nahe zu bringen“, wie sich Klaus Luger erinnert. Daraus wird 40 Jahre später eine Jubiläumsklangwolke, die die Erfolgsgeschichte dieses Schautheaters auf der größten Naturbühne der Welt fortsetzen will: „Eine Trademark für Großereignisse unter freiem Himmel“, betont Brucknerhaus-Chef Dietmar Kerschbaum.

Briten führen Regie
Dafür hat er heuer die britische Szene an Regisseuren und Musikern gesichtet und den bekannten David Pountney als Regisseur gewonnen. Dieser reüssierte schon bei den Bregenzer Festspielen und wird in Linz von Robert Innes Hopkins unterstützt. Sie geben der Jubiläumsklangwolke einen aktuellen Anspruch: „Klimaerwärmung ist das wichtigste Thema“, sagt Hopkins.

Sonne und Mensch
Die beiden lassen das Spektakel „Solar“, für das die Vorbereitungen schon angelaufen sind, rund um Sonne und Menschheit kreisen. „Es beginnt bei der Anbetung der Sonne im alten Ägypten“, umreißt er die Story. Es geht um Göttliches, um Konflikte in der Menschheitsgeschichte, um Forschung, die spielerisch dargestellt werden will: „Freiwillige werden auf Schiffen einen Tanz der Moleküle aufführen.“ Auf neun Schiffen und Plattformen werden Bilder und Figuren über die Donau ziehen, Jacob Schaefer und sein Team baut die „Hauptdarsteller“: zwei Figuren in Badekleidung - siehe Interview links.

Musik noch ein Geheimnis
Das Musikdesign stammt von Nick Powell und James Pountney (Sohn des Regisseurs) und wird opernhaft durchgezogen. Die Richtung ist aber noch geheim.

Zweimal Feuerspektakel
Wie immer: Feuerzauber heizt dem Spektakel ein, dieses Mal wird - neben Feuerwerk - ein Stunt in einem Flammenvogel mit 13 Meter Spannweite gewagt - siehe Foto oben. Tröstliches Ende: Am Schluss ein Lied der Beatles zum Mitschunkeln. Übrigens: Als starkes Sponsorentrio treten Sparkasse OÖ, Wiener Städtische und Linz AG auf.

Elisabeth Rathenböck, Kronen Zeitung

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