Die Familie hatte 10.000 Euro in einen Zaun investiert, ehe sie vor zwei Wochen Bea heimholte. Damit nichts passieren kann. Jetzt ist die kleine reinrassige Bayrische Gebirgsschweißhündin tot - vergiftet mit konzentriertem Rattengift. Das Tier fraß die Köder, die auf das Grundstück des Besitzers geworfen worden waren, und verendete trotz tierärztlicher Behandlung.
Im Ort geht die Angst um
Es war nicht die erste Gift-Attacke in der Region. Zwei Nachbarhunde wurden ebenfalls vergiftet, auch hier wurden Köder in die Gärten geworfen. Leo" - ein fünf Monate alter Schäfer-Münsterländermix - ist noch in akuter Lebensgefahr. Ares - ein zweijähriger Bergrettungshund - konnte vom Tierarzt gerettet werden.
"In der Siedlung hier in Leonstein leben zehn Hunde, wir haben gleich alle Besitzer gewarnt. Über das Motiv, warum unsere drei vergiftet wurden, können wir nur spekulieren", sagt Beas Frauerl traurig.
Wer in den ersten Maitagen Verdächtiges bemerkt hat, möge die Polizei Molln unter der Telefonnummer 059133/4125 verständigen.
von Markus Schütz (OÖ Krone) und ooe.krone.at
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