22.08.2019 11:48 |

Aus Eifersucht

Aus Eifersucht Ex mit Auto gerammt: Urteil

Aus Eifersucht und Wut ist eine 22-jährige Kärntnerin im Herbst 2018 völlig ausgerastet. Sie rammte das Auto der neuen Freundin ihres Ex-Freundes mit ihrem Fahrzeug. Als er sich vor das Auto stellte, gab sie trotzdem erneut Gas. Der 23-Jährige wurde zwischen den Fahrzeugen eingeklemmt. Die Folge war ein Beinbruch.

Am Donnerstag stand sie deshalb vor Gericht und wurde verurteilt. Absichtliche schwere Körperverletzung warf Staatsanwältin Johanna Schunn der jungen Frau vor, dazu noch Sachbeschädigung. Die 22-Jährige leugnete ihre Tat vor dem Schöffensenat unter Vorsitz von Richter Gernot Kugi auch gar nicht. Sie bestritt lediglich, dass sie ihren Ex-Freund hätte verletzen wollen. „Ich wollte ihm nichts tun“, beteuerte sie.

Schwangerschaft vermutet

Ihr Motiv: Sie hat vermutet, schwanger zu sein. Als sie dann das Auto ihrer „Nachfolgerin“ gesehen habe, sei sie ausgerastet. Laut Sachverständigem hätte das Opfer keine Chance gehabt, auszuweichen. Der Aufprall führte zum Bruch von Schien- und Wadenbein.

Ex-Freund will kein Geld

Trotz Schmerz, acht Wochen Gips und Rehabilitation will der Ex-Freund keinen Schadenersatz. Die junge Frau macht jetzt eine Ausbildung zur Pflegeassistentin. Weil sie unbescholten ist, verzichtete das Gericht auf eine unbedingte Strafe. Daher nur ein Jahr bedingte Haft und 1.440 Euro. Die 22-Jährige nahm an, die Staatsanwältin gab keine Erklärung ab, das Urteil ist somit nicht rechtskräftig.

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