Mutter verzweifelt

„Bruchbude“: Freude über neues Heim währte kurz

Wien
22.08.2019 06:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Viele Jahre lang hat sich Melanie Eitler aus Wien auf ihre erste eigene Wohnung gefreut. Und jetzt entpuppt sich diese als „Bruchbude“. Das WC ist desolat, die Fliesen sind schlampig verlegt und der Heizkörper krachte von der Wand. Doch das ist noch nicht das Schlimmste.

Seit zwei Wochen kann die Alleinerzieherin mit zwei Kindern (ein und drei Jahre alt) nichts kochen und hat kein Warmwasser zum Duschen. Denn die Gaszufuhr zur Wohnung in der Erlaaer Straße in Liesing ist seit 8. August behördlich gesperrt.

Pfusch bei Thermen-Versetzung
Grund: Bei der „Renovierung“ wurde die Therme versetzt - dabei passierte ein totaler Pfusch. Das Gerät lässt durch eine fehlerhafte Leitung Gas in die Küche strömen - der Rauchfangkehrer schlug Alarm. „Es war Gefahr im Verzug“, erzählt die 23-Jährige.

Streit um Schuldfrage
Seitdem streitet Wiener Wohnen mit den Handwerkern um die Schuldfrage. „Wir sind hier zweimal dem Tod entronnen. Der Heizkörper hätte meine Kinder erschlagen können. Und jetzt hilft auch niemand“, so die junge Mutter. Wiener Wohnen bedauert: „Wir haben bei der Fachfirma urgiert, damit Frau E. noch vor dem Wochenende einen funktionierenden Anschluss hat. Selbstverständlich erhält sie für den Schadenszeitraum eine Mietzinsminderung.“

Alex Schönherr, Kronen Zeitung

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