19.08.2019 08:26 |

Salzburger Liga

Derby-Sieg für Hallein fast ohne Spieler

Im Kellerderby der Dezimierten schrieb Union Hallein erstmals in dieser Saison an. Bei Puch war Ernüchterung nach dritter Schlappe groß. Tennengau-Rivale Adnet ist hingegen nach dem 5:2-Sieg gegen Straßwalchen weiter das Team der Stunde.

Die Ungewissheit über den Klassenerhalt bis zum Schluss, erschwerte Hallein die Planung, wer kommt, geht und bleibt. Nimmt man die Ferienzeit dazu, stehen Neo-Coach Eidke Wintersteller derzeit sieben bis acht Spieler im Training zur Verfügung. Wenig überraschend, dass man gegen Zell und Golling gleich den Kürzeren zog. Und dennoch: „Es sind alle ins Training gekommen, die Moral ist hoch. Obwohl die Jungs auch spielen würden, wenn sie daheim blieben. Sind ja keine Alternativen da“, weiß Wintersteller. Derzeit hat man mit der 1b zusammengelegt, kommt so in den Übungseinheiten immerhin auf 16 Akteure - zwei Teams, fast kein Kader.

Nun kam in Form des Derby-3:0 gegen Puch aber die Belohnung dazu. Weil Stürmer Mayr doppelt traf, einmal assistierte. Und Puch - neben Hallwang das einzige Team ohne Sieg - mit dem Speed der Hallein-Offensive nicht zurecht kam.

Nach drei Schlappen und 1:13 Toren hängt der Haussegen beim Verlierer schief. Wichtige Akteure verletzten sich in der Vorbereitung, auch hier spürt man die Urlaubszeit. Daher ist auch „Co“ Roksandic Fixkraft, was nicht geplant war. Die 1b konnte zum Start in Abtenau erst gar nicht antreten. Was sportlich fehlt? „Wir sind zu unkonzentriert, begehen blöde Eigenfehler. Das gilt es abzustellen“, ist sich Trainer-Neuzugang Francesco Parrillo bewusst.

„Lassen Kirche im Dorf“
Auf der Erfolgswelle surft indes Leader Adnet dahin, hält nach dem Heim-5:2 gegen Straßwalchen - mit Doppelpacks von Essl und Sparber - bei maximalen neun Punkten. „Das sind neun gegen den Abstieg. Wir lassen die Kirche im Dorf“, erklärt Trainer Thomas Schnöll, der seit Sommer bei den umgekrempelten Tennengauern „seinen Plan“ verfolgt, auch auf spielerische Lösungen setzt. „Das geht freilich noch nicht über 90 Minuten.“ Aber der Weg stimmt.

Walter Hofbauer
Walter Hofbauer
Robert Groiss
Robert Groiss
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