Es läuft weiter für Triathlet Lukas Pertl! Der Salzburger holte sich beim Weltcup über die olympische Distanz in Peking die nächste Top-Ten-Platzierung. Und das, obwohl er eigentlich noch im Bett lag . . .
„Es scheint wirklich zu laufen“, muss sich Lukas Pertl oft auch selbst kneifen. Seit Beginn der Olympia-Quali liefert der Triathlet ein gutes Ergebnis nach dem anderen. Am Samstag holte er sich beim Weltcup über die olympische Distanz den starken neunten Platz.
Das ist insofern wichtig, weil man für eine erfolgreiche Qualifikation für Los Angeles 2028 während der zwei Jahre vier Rennen über diese Distanz absolvieren muss. Und bei den Spielen selbst geht es schließlich auch in dieser Länge um die Medaillen. „Umso glücklicher macht es mich, dass es in Peking aufgegangen ist“, jubelte der 31-Jährige.
Dass er so einen guten Tag erwischte, war nicht ganz abzusehen. Weil er erst kurzfristig angreist war, stellte er sich freilich nicht komplett auf die Zeitzone in Asien ein. Der Start war um drei Uhr europäischer Zeit. „Da war ich eigentlich noch im Bett“, lachte Pertl. Pünktlich dazu öffnete Petrus die Schleusen, das Wasser kühlte auf 18 Grad ab. „Ich war froh, als ich aus dem Wasser war.“
Beim Radfahren gab es gemessen an den schwierigen Bedingungen wenige Stürze, Pertl arbeitete sich gut nach vorne und leistete in seiner Gruppe auch gute Arbeit. Als klar war, dass es auf eine Laufentscheidung hinauslief, freute sich der starke Läufer, der frische Beine hatte. „Nach eineinhalb Stunden war ich dann munter“, lachte der Pongauer. „Ich bin ins Ziel gekommen und war komplett fertig.“ Etwas später kam auch Bruder Philip ins Ziel. Dieser erwischte keinen perfekten Tag und landete nur auf Rang 40. „Das ist sicher nicht das, was er drauf hätte“, meinte Lukas.
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