Einsatzkräfte

Land pumpt 30 Millionen Euro in sicheren Funk

Salzburg
17.10.2026 09:00

Das Land Salzburg investiert in den kommenden Jahren in einen sicheren Funk für Feuerwehren, Rettungen und Katastrophenschutz. Der Ausbau des Netzes soll bis zum Jahr 2030 abgeschlossen. Die Feuerwehr müsste ihre Anlagen in den nächsten Jahren sowieso wechseln.

„Gerade bei Unwettern, Naturkatastrophen oder anderen Großschadensereignissen ist eine schnelle und zuverlässige Kommunikation entscheidend“, ist Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Schnöll (ÖVP) überzeugt. Deshalb investiert das Land Salzburg bis zum Jahr 2030 ganze 30 Millionen Euro in den Ausbau und die Modernisierung der Richtfunkanlagen. Das neue Richtfunknetz kann unabhängig von den öffentlichen Telekommunikationsnetzen betrieben werden.

Bestehende Anlagen sind bereits in die Jahre gekommen und müssten sowieso getauscht werden. ...
Bestehende Anlagen sind bereits in die Jahre gekommen und müssten sowieso getauscht werden. Jetzt kommt für Floriani und Co ein neues Netz.(Bild: Andreas Tröster)
Bestehende Anlagen sind bereits in die Jahre gekommen und müssten sowieso getauscht werden. ...
Bestehende Anlagen sind bereits in die Jahre gekommen und müssten sowieso getauscht werden. Jetzt kommt für Floriani und Co ein neues Netz.(Bild: Markus Tschepp)

Dadurch entsteht eine redundante Anbindung von bis zu 90 Digitalfunkstandorten, welche die Kommunikationssicherheit im Krisenfall deutlich erhöhen. „Mit dieser Investition stärken wir nicht nur die Kommunikation zwischen den Organisationen, sondern sorgen auch dafür, dass wichtige Warn- und Alarmierungssysteme langfristig zuverlässig funktionieren“, so Schnöll.

Die Funkanlagen müssen langsam getauscht werden
Profitieren werden der Katastrophenschutz, die Feuerwehren und Rettung. „Das neue System ist aus unserer Sicht notwendig, weil es die Redundanz des Digitalfunks ist“, sagt Reinhard Krallinger, Abteilungsleiter Alarmierung und Nachrichtenwesen beim Landesfeuerwehrverband in Salzburg und fügt hinzu: „Unsere Anlagen sind 20 Jahre alt und müssen getaucht werden. Da ist ein gemeinsames Netz für alle gut.“

Auch bei den Rettungsorganisationen müssen Anlagen bald getauscht werden und deswegen hat das Land entschieden, alle Organisationen in einem neuen Netz zu vereinen.

Bereits 2027 soll mit der Modernisierung der Alarmierungsinfrastruktur begonnen werden. Parallel dazu erfolgen die Planungen für das neue Richtfunknetz. Die technische Umsetzung und der Ausbau der Standorte sind bis 2030 vorgesehen.

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