18.08.2019 05:59 |

Neue Maßnahme

Detektive im Einsatz gegen Sünder im Gemeindebau

Mehr Kameras, mehr Ordnungshüter - und jetzt auch Privatdetektive! Viele der Wiener Gemeindebauten haben bekanntermaßen ein Müllproblem. Dazu kommen Bewohner, die ihre Bleibe heimlich auf Internetplattformen weitervermieten. Wiener Wohnen will gegen beides vorgehen. Hinter jeder Ecke könnte deshalb bald ein Schnüffler lauern ...

Müll und Lärm - wenn sich „Krone“-Leser zu unserer Gemeindebau-Aktion zu Wort melden, dann sind es meist diese Themen, die sie belasten. Wiener Wohnen hat schnell reagiert und die Zahl der Ordnungshüter verdoppelt. So können mehr Probleme gelöst werden, aber das kann nicht alles sein.

Viele halten sich nicht an Spielregeln
Denn alleine die vergangene Woche hat gezeigt, wie sehr jene, die sich nicht an Spielregeln halten, Nachbarn das Leben zur Hölle machen oder das Sozialsystem ausnutzen. Auf der einen Seite der Taubenterror in einem Wohnbau in der Donaustadt, die Mieterin lockte das Federvieh unentwegt auf ihren Balkon, der mit einer dicken Schicht Vogelkot überzogen ist. Auf der anderen Seite eine Bewohnerin aus Simmering, die ihre Gemeindewohnung auf der Airbnb-Plattform an Urlauber verscherbelt hatte, um sich ein Körberlgeld zu „verdienen“.

Sanktionen bis hin zur Delogierung
Wiener Wohnen reicht es jetzt - mit Privatdetektiven wird nun in einem Pilotprojekt gegen Müllsünder und gegen die dreisten Weitervermieter vorgegangen. Wer erwischt wird, muss die Strafen bezahlen oder wird sogar delogiert.

Michael Pommer, Kronen Zeitung

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