Die Möglichkeit, Linux auf der Konsole zu installieren, sei für ihn damals kaufentscheidend gewesen, erklärte Ventura. Dafür sei er auch bereit gewesen, einen deutlich höheren Preis zu zahlen als für die Konkurrenzprodukte von Microsoft oder Nintendo. Mit der Bewerbung der nun nicht mehr vorhandenen Funktion habe Sony sich einen unlauteren Wettbewerbsvorteil verschafft, heißt es in der Klageschrift.
Beanstandet wird von Ventura auch eine Formulierung in den Geschäftsbedingungen, der zufolge Sony sich das Recht herausnimmt, jederzeit Funktionen und Dienste der Konsole zu ändern oder zu entfernen. Anwender hätten keine Möglichkeit gehabt, über diesen Passus zu verhandeln und seien stattdessen zur Zustimmung gezwungen worden, um ihre PS3 nutzen zu können.
Für die Kunden, die zwischen dem 17. November 2006 und dem 27. März 2010 in den USA eine PS3 gekauft haben, verlangt Ventura nun Schadensersatz in Höhe von über fünf Millionen US-Dollar. Sony hatte die Abschaltung der sogenannten "OtherOS"-Funktion mit Sicherheitsbedenken begründet. Hacker hätten damit den Kopierschutz der Spiele aushebeln können (siehe Infobox).
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