Streit eskaliert

Tiroler Hundehalter zückt Schreckschusspistole

Tirol
07.08.2019 11:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Kuriose Szenen ereigneten sich am Dienstag im Tiroler Wörgl! Eine 49-jährige Frau und ein 50-jähriger Mann beobachteten, wie ein 73-Jähriger seinen Hund mit der Leine schlug. Sie stellten ihn zur Rede und warfen ihm Tierquälerei vor. Der Streit eskalierte derart, dass der Hundebesitzer mit einer Schreckschusspistole einen Schuss in Richtung der beiden Einheimischen abgab. Die Polizei musste eingreifen. 

Bereits am Nachmittag hatten die beiden Einheimischen den 73-jährigen Hundehalter im Visier. Nachdem sein Hund weggelaufen war und nicht mehr auf Zurufe reagierte, soll der Mann das Tier brutal mit der Leine geschlagen haben. Um kurz nach 22 Uhr suchten die Einheimischen den Hundebesitzer bei dessen Wohnung auf. 

Einen Schuss abgefeuert
Sie stellen ihn zur Rede und warfen ihm Tierquälerei vor. Es kam zu einem verbalen Streit, die Situation eskalierte schließlich: Der 73-Jährige holte aus seiner Wohnung eine Schreckschusspistole und gab in Richtung der Einheimischen einen Schuss ab. Verletzt wurde niemand, Beamte der Polizeidienststelle Wörgl konnten die Waffe sicherstellen. 

Hundehalter wird angezeigt
Ein vorläufiges Waffenverbot gegen den rabiaten 73-Jährigen wurde ausgesprochen. Er wird auf freiem Fuß angezeigt. 

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