02.08.2019 19:33 |

Auf dem Inn

Jugendliche unternehmen Bootsfahrt: Großeinsatz

Eine Gruppe Jugendlicher unternahm am Freitag eine Bootsfahrt auf dem Hochwasser führenden Inn, ein Pkw-Lenker beobachtete die Szene und setzte in der Annahme eines Notfalls die Rettungskette in Gang. „Passiert ist aber zum Glück niemandem etwas“, wie Feuerwehr-Einsatzleiter Marco Eller auf „Krone“-Nachfrage schildert.

Vier Burschen, ein Schlauchboot und ein Hochwasser führender Fluss - so lauten die Zutaten für einen Großeinsatz der Rettungskräfte am frühen Freitagabend in Innsbruck. Was war geschehen? Die Jugendlichen setzten sich wohl in Telfs in ein Schlauchboot und unternahmen einen Bootsfahrt in Richtung Osten. Bei Kranebitten beobachtete ein Pkw-Lenker auf der Autobahn das Unterfangen. „Weil sich das Boot offenbar drehte, setzte der Autolenker in der Annahme eines Notfalls die Rettungskette in Gang“, schildert Marco Eller, Einsatzleiter der Feuerwehr Innsbruck.

Bootsfahrt bei Völs beendet
Der Alarm ging bei der Leitstelle ein, ein Großaufgebot an Rettungskräften - wie bei einem Wassernotfall üblich - rückte umgehend aus. In der Zwischenzeit sehnten sich die Burschen aber offenbar wieder nach Landluft und stiegen bei Völs aus dem Fluss. „Weil auch der Heli sofort ausrückte, konnten wir die jungen Männer sofort lokalisieren und bei Völs antrefen“, erklärt Eller.

Keine Notlage, keine Verletzten
Alle befanden sich zum Glück bei voller Gesundheit, auch das Boot war in einwandfreiem Zustand - „auch wenn die Burschen selbst sehr mangelhaft ausgerüstet waren“, führt der Feuwehrmann aus. Die Jugendlichen seien über die vielen Einsatzkräfte verwundert gewesen und gaben an, sowas schon öfter gemacht zu haben. „Das Wichtigste ist, dass niemandem etwas passiert ist“, sagt Eller - „auch wenn die Aktion nicht besonders gut durchdacht war.“

Im Einsatz standen Feuwehr, Rettung samt Heli, Wasserrettung und die Polizei.

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