Stiwa-Chef Sticht

„Viele Debatten werden hochemotional geführt“

Eine neuer Stanzautomat und eine Montageanlage für die Hochleistungsautomation wurden um 25 Millionen Euro in Gampern angeschafft. In Attnang-Puchheim biegt der Bau des neuen Bürogebäudes auf die Zielgerade. Unbeeindruckt von den Turbulenzen in der Autoindustrie gibt die Stiwa-Gruppe weiter Gas.

„Das Jahr 2017/18 war für uns rekordverdächtig, das gerade abgelaufene immer noch gut“, sagt Peter Sticht. Der Chef der Stiwa-Gruppe gestern über...

  • die Turbulenzen in der Autoindustrie: „Durch die vielen Diskussionen um Emissionen und die E-Mobilität sowie das gereizte Klima zwischen USA und China ist die Steigerung der Nachfrage etwas geringer. Man spürt am Markt die Verunsicherung, weil viele Debatten nicht mehr sachlich, sondern hochemotional geführt werden.“
  • die Folgen für die Stiwa: „Wir spüren diese Entwicklungen. Die Abrufzahlen von Getriebekomponenten gingen zurück. Die Auslastung mit laufenden Projekten ist gut. Vor allem in der Automobilindustrie ist bei Neuprojekten aber eine zunehmende Zurückhaltung spürbar. Wir haben aber den Vorteil, flexibel zu sein.“
  • Projekte abseits der Auto-Industrie: „Viele Start-ups haben coole Ideen, aber sie brauchen Geldgeber, aber auch Unterstützung bei der Entwicklung und Herstellung ihrer Produkte. Das wird immer mehr.“
  • Wachstumsmarkt China: „Die deutschen Autokonzerne legen in China weiter zu. Das ist kein Bereich, der schlagartig in die Knie gehen wird - trotz aller Diskussionen. China ist unser wichtigster Auslandsstandort, wir haben schon über 100 Mitarbeiter.“
Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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