"Krone"-Recherchen ergaben jedoch, dass genau diese Firma Eigentümer und Absender der heißen Ware ist.
Den ersten "Krone"-Bericht zum Thema gibt's in der Infobox!
Bereits Anfang März wurde der Gift-Container mit der Nummer UESU 463595-0 in Rotterdam an Bord des Frachters "MV Nashville" geladen. In Lagos (Nigeria) kam das falsch deklarierte und mit ätzender Batteriesäure beladene tonnenschwere Behältnis aus Österreich den Behörden von Anfang an verdächtig vor.
Am Wochenende wurde der Frachter schließlich beschlagnahmt. Derzeit befindet sich der Container auf dem Weg zurück nach Europa. Was hier mit dem illegalen Gift passieren soll, ist noch unklar. David Skov, Direktor der Reederei Maersk Nigeria, bedauert den Vorfall jedenfalls: "Wir legen Wert auf Umweltschutz und sind an der Aufklärung interessiert. Die Beladung erfolgte durch eine Fremdfirma."
Greenpeace-Experte Herwig Schuster: "Solche Lieferungen sind leider kein Einzelfall. Immer wieder gibt es Giftmüll-Tourismus nach Afrika. Es ist für Unternehmen ein Riesengeschäft, jedoch streng verboten."
von G. Brandl, P. Neuner und M. Perry, Tiroler Krone
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