24.07.2019 10:30 |

Land Tirol warnt:

Hitze im Auto nach einer Viertelstunde tödlich

Zum zweiten Mal in diesem Sommer erlebt Tirol eine Hitzewelle. In Innsbruck-Stadt und Land ist mit einer ganz großen Belastung zu rechnen. Vor allem älteren und geschwächten Personen könnte das Probleme bereiten. In einem Ratgeber mahnt das Land auch vor der Gefahrenquelle Auto, das schnell zum Backofen wird.

Das Land nimmt die zweite Hitzewelle zum Anlass, um auf wesentliche Tipps für Mensch und Tier hinzuweisen. „Die hohen Temperaturen stellen für alle Altersgruppen eine außergewöhnliche Situation dar“, erklärt Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg. „Vor allem älteren und geschwächten Personen können sie Probleme bereiten. Aber auch Kleinkinder können die Körpertemperatur weniger gut regulieren.“

Besondere Vorsicht sei in Autos geboten: „Die im geschlossenen Fahrzeugraum schnell steigende Temperatur kann bereits innerhalb einer Viertelstunde zu einer tödlichen Überhitzung führen. Deshalb Kleinkinder nie - auch nicht für kurze Zeit - alleine im Auto zurücklassen“, warnt LR Tilg. „Das gleiche gilt übrigens auch für Tiere.“

 Zivil- und Katastrophenschutzreferent LHStv. Josef Geisler empfiehlt einmal mehr eine durchdachte Bevorratung: „Ein ausreichender Vorrat hilft dabei, dass man bei Hitze nicht aus dem Haus gehen muss, wenn dies für jemanden eine besondere Belastung darstellt.“ Das Entzünden von Feuer im Wald sei grundsätzlich verboten. Erhöhte Waldbrandgefahr bestehe aber keine.

Die Hitzetipps des Landes: Ausreichend trinken, auf leichte Kost achten, Besorgungen in die Morgen- und Abendstunden verlegen, Rollläden zur Kühlung der Wohnung schließen, Elektrogeräte wegen der Abwärme sparsamer einsetzen.

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