Die bisherige Führung des Slowenischen Rates wurde für radikal gehalten. Valentin Inzko dagegen wird von anderen Slowenenorganisationen und den Kärntner Parteien als Mann des Ausgleichs bezeichnet, mit dem eine Lösung in der Ortstafelfrage möglich wäre.
Inzko selbst betonte, dass ein allgemeiner Konsens gefunden werden müsse, sonst gebe es nie eine Lösung. Er könne sich vorstellen, den vor Jahren ausgearbeiteten Vorschlag, der 141 zweisprachige Tafeln vorsieht, mitzutragen. Sollten später in einer Ortschaft mehr Slowenen leben, müssten aber nachträglich zweisprachige Ortstafeln aufgestellt werden.
Entscheidung noch nicht gefallen
Zum Angebot des Rates des Kärntner Slowenen, die Führung zu übernehmen, will er sich aber noch nicht festlegen: "Ich muss mir erst ein klares Bild machen." Der Diplomat gab zu bedenken, dass seine Aufgabe in Bosnien "unheimlich anstrengend" sei, er könne sicherlich nur wenig Zeit in Kärnten verbringen.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.