Westring-Baustelle

Warnsignale bei Sprengung vor Zündung ignoriert

„Weil vorher alles glatt gelaufen ist, war es nun umso gefährlicher“, analysiert Marin Pöcheim von der Asfinag die schiefgelaufene Sprengung, als in Linz-Urfahr faustgroße Brocken nur knapp neben Westring-Baustellen-Nachbarn einschlugen. Denn die Warnsignale waren offenbar in der „Routine“ überhört worden.

Neben einer Linzerin, die am Donnerstag um 10.15 Uhr gerade Himbeeren im Garten erntete, schlug ein Granit-Geschoss ein, verfehlte sie nur durch Glück. Weitere Personen sollen auch im Steinhagel und in der Staubwolke gestanden sein, alle kamen mit dem Schrecken davon. Es gibt nur Sachschaden an Häusern und Autos.

„Nach dem Vorfall haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir die Abläufe verbessern und die Sicherheit erhöhen können“, sagt Martin Pöcheim. Es werden Straßensperren eingerichtet, auch gibt es vor der Zündung weithin hörbare Hup-Signale.

„Wir müssen darauf in Zukunft reagieren“
„Am Anfang haben sich wirklich alle in der Umgebung in den Häusern aufgehalten, wenn gesprengt wurde, aber da nie etwas passiert ist, wurden die Warnungen zur Gewohnheit, viele blieben draußen. Das ist kein Vorwurf, wir müssen aber darauf in Zukunft reagieren“, sagt Pöcheim. Bei den kommenden Sprengungen auf der südlichen Donauseite seien aber kaum Anrainer im Gefahrenbereich.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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