10.07.2019 15:46 |

Streit eskalierte:

Mit Fuß gegen Kopf getreten

Ungeheure Brutalität legte ein Burgenländer beim Streit mit einem Kontrahenten an den Tag. Der Täter trat seinem Opfer gegen den Kopf, wodurch es einen komplizierten Unterkieferbruch erlitt. Vor Gericht kam er mit einem Vergleich davon - zahlte jedoch nur eine Rate der Strafe. Deshalb wurde er nun erneut angeklagt.

Es war eine „bsoffene Gschicht“, die zwischen zwei Burgenländern eskalierte. Ein Wort ergab das andere, dann flogen die Fäuste. Sturzbetrunken prügelte der Angeklagte auf sein Opfer ein und brach ihm mit einem Fußtritt gegen den Schädel den Kiefer. Weil sich der Täter vor Gericht in Eisenstadt geständig zeigte, kam er mit einer sogenannten Diversion davon. Das bedeutet, dass er 640 Euro bezahlen muss und keine Vorstrafe hat. Doch lediglich 90 Euro überwies der Beschuldigte, dann ging er auf Tauchstation. Auch sein Anwalt hörte nichts mehr von dem Mann.

Das Gericht eröffnete das Verfahren daher neu. Zum Prozess erschien der Angeklagte aber nicht. Beim zweiten Termin - die Richterin war gerade dabei, die Vorführung durch die Polizei anzuordnen - ging doch noch die Türe zum Verhandlungssaal auf: „Mir tut es leid, ich hatte kein Geld, deshalb habe ich die übrigen Raten nicht gezahlt.“ „Ich drücke alle Augen zu. Wenn sie jetzt zahlen können, haben Sie eine letzte Chance auf einen Vergleich“, so die Staatsanwältin streng. Der Brutalo nahm dankend an.

Kronen Zeitung

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