China nach dem Beben
Polizei verstärkt Aufgebot aus Angst vor Plünderungen
Das Beben am Mittwoch, das nach Angaben des chinesischen Erdbebenzentrums eine Stärke von 7,1 hatte, kostete nach letzten Berichten staatlicher Medien 1.339 Menschen das Leben.
Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua bestätigte am Freitag zudem Berichte, nach denen noch mindestens 294 Menschen vermisst würden. Insgesamt sollen 11.700 Menschen verletzt worden sein, mehr als 1.100 von ihnen schwer.
"Die Geier können sie nicht alle essen"
Wegen der hohen Zahl von Toten brechen die Tibeter, die in dem Gebiet einen großen Teil der Bevölkerung stellen, zunehmend mit der Tradition der Himmelsbestattungen und verbrennen die Leichen zu Hunderten.
Die Tradition sieht eigentlich vor, Leichname zu zerstückeln und sie dann den Geiern zum Fraß vorzuwerfen. Dies sei einfach nicht mehr möglich, erklärte ein tibetischer Mönch und fügte an: "Die Geier können sie nicht alle essen."
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