Proteste in Linz

Transitgegner zeigen Umfahrungs-Alternative auf

Deutlich an Fahrt haben seit vergangener Woche die Proteste gegen die Linzer Ostumfahrung gewonnen. Das Land zählt die Tangente zwischen A 7 und A 1 zu den wichtigsten Infrastrukturprojekten und hat deshalb auch raumordnerisch vorgesorgt. Die Initiative „Kein Transit in Linz“ hält davon wenig.

„Wenn man es mit der Verbesserung für die Pendler ernst meint, bleibt nur eine Möglichkeit: Statt eines milliardenteuren Neubaus einer internationalen Transitroute mitten durch das Stadtgebiet könnten bestehende Straßenzüge im Zentrum und Osten von Linz zu einer Schnellstraße mit mehrfacher Autobahnanbindung ausgebaut werden“, kritisiert Michael Radhuber die vom Land vorgeschlagene Ostumfahrungs-Route.

Geringere Kosten
Sein Plan: Die Pleschinger Landesstraße zu einer vierspurigen Schnellstraße ausbauen. Anstelle eines fünf Kilometer langen Tunnels unter dem Pfenningberg würde ein halb so langer Tunnel unter den Ortschaften Katzbach und Plesching die Grabungskosten halbieren. Weiters sollen zwei A-7-Direktanschlüsse im Bereich Universität sowie Chemiekreisverkehr errichtet werden.

Ausbau von Pendlerparkplätzen
„Die Kosten würden im Vergleich zur momentan geplanten Ostumfahrung ein Drittel weniger betragen. Die Verfahrensdauer zur Genehmigung wäre kein Thema mehr. Innerhalb von fünf Jahren hätte Linz eine leistungsfähige Verkehrsentlastung für die Pendler“, so Radhuber. Er schlägt vor, das ersparte Geld in den Ausbau von echten Schnellbahnen mit „Park-&-Ride-Anlagen“ zu investieren.

Mario Zeko
Mario Zeko
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