27.06.2019 12:42

„Unerschwinglich“

Konsolenhersteller warnen vor Strafzoll-Folgen

Die Spielkonsolen-Hersteller Microsoft, Sony und Nintendo haben in einem gemeinsamen Appell vor den Folgen weiterer US-Strafzölle auf Waren aus China gewarnt. Durch „erhebliche“ Störungen der Lieferketten drohten Preissteigerungen, die die Produkte für viele US-Verbraucher unerschwinglich machen könnten, schrieben die Unternehmen an die US-Regierung.

„Ein Preisanstieg von 25 Prozent für eine neue Videospielkonsole wird für viele amerikanische Familien außerhalb ihrer Reichweite sein“, heißt es in dem am Mittwoch veröffentlichten Schreiben, das bereits Mitte Juni an das Büro des US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer übermittelt worden war. Den Verbrauchern in den USA drohten insgesamt Mehrkosten in Höhe von 840 Millionen Dollar (knapp 740 Millionen Euro).

Außerdem warnten die Hersteller vor dem Verlust von Arbeitsplätzen, sollte US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit der Volksrepublik tatsächlich auf weitere Zollerhöhungen auf Einfuhren aus China im Wert von rund 300 Milliarden Dollar setzen.

Mit besonderer Spannung wird derzeit ein Treffen zwischen Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping am Rande des G-20-Gipfels in Japan erwartet. Der zweitägige Gipfel der Staats- und Regierungschefs der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in Osaka beginnt am Freitag.

 krone.at
krone.at

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Aktuelle Schlagzeilen
Nach 80 Sekunden
Glückstor bringt Algerien Triumph im Afrika-Cup
Fußball International
Gruber, Neuhauser usw.
Promis werben für neues Klimavolksbegehren
Österreich
2 Wochen nach Wechsel
Neo-Stuttgarter Kalajdzic verletzte sich im Test
Fußball International
Was für eine Stimme
ManU-Juwel singt wie Superstar - Mitspieler toben
Fußball International
Transfer-Theater
Darum wollte Hinteregger nicht auf das Team-Foto
Fußball International
Verzweifelte Suche
Pferd in NÖ entlaufen: Wo ist „Flinston“?
Niederösterreich

Newsletter