25.06.2019 18:48

„Kein kühle Brise“

36,7 Grad: Neuen Tiroler Juni-Rekord in Innsbruck

In Innsbruck ist am späten Dienstagnachmittag ein neuer Juni-Hitzerekordwert für Tirol gemessen worden: Die Station bei der Universität wies brennend heiße 36,7 Grad aus. Der Rekord dürfte aber nicht lange halten, bereits am Mittwoch soll er laut Experten der Vergangenheit angehören.

„Hoch Ulla“ bläst die Sahara-Hitze zu uns! Am Mittwoch wird es laut Ubimet in Österreich heißer als in Teilen Nordafrikas, wo es z.B. in Algier mit 31 Grad verhältnismäßig „kühl“ bleibt. Temperatur-Brennpunkt war am Dienstag mit 36,7 Grad in Tirol. Dort wurde der langjährige Juni-Bundesländerrekord aus dem Sommer 2012 gebrochen.

Imst von Platz 1 verdrängt
Bisher hatte in Tirol die Bezirksstadt Imst in Sachen Juni-Hitze den obersten Stockerlplatz inne: Am 30. Juni 2012 wurden dort 36,6 Grad gemessen. Auf dem zweiten Platz landete selbige am Dienstag mit 36,5 Grad. Auch auf den weiteren drei Plätzen folgten mit Landeck (36,0 Grad), Prutz (35,7 Grad) und Haiming (35,3 Grad) drei Tiroler Orte. Erst dann durchlief mit dem Salzburger St. Johann im Pongau (35,2 Grad) der erste „Nicht-Tiroler“ das „Hitze-Ziel“.

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„Kein einziges Wölkchen“
„Es wird sich kein einziges Wölkchen zeigen und auch keine kühle Brise wehen. Abkühlungsgewitter sind, wenn überhaupt, erst am Wochenende zu erwarten“, zerstreuen Meteorologen des privaten Wetterdienstes Ubimet für Mittwochund Donnerstag die Hoffnung auf Linderung der unerträglichen Glut in Ostösterreich. Der Hitze-Brennpunkt des Landes liegt diesmal jedoch im Westen, weiterhin speziell in Tirol. Noch in 2000 Metern Höhe wird das Thermometer bis zu 25 Grad zeigen.

Wärmster Juni der Messgeschichte
Wie bereits seit vergangener Woche erwartet, wird der Juni der wärmste der Messgeschichte. „Das Monatsmittel - also der Mittelwert aller Tages- und Nachttemperaturen im gesamten Monat in Österreich - wird in diesem Juni um 4,5 Grad über einem durchschnittlichen Juni liegen“, sagte Alexander Orlik von der ZAMG.

Mark Perry und Florian Hitz, Kronen Zeitung/krone.at

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