21.06.2019 11:29

Danach Hitzewelle

Experten prophezeien verheerende Unwetter

Der Sommer hat zwar am 1. Juni begonnen - astronomisch startet er aber erst heute, Freitag, um 17.54 Uhr. Da markiert die Sommersonnenwende mit 16 Sonnenstunden den längsten Tag des Jahres. Er ist auch Auftakt für schwere Gewitter.

Der 21. ist nicht der längste Tag, weil die Sonne früher auf und später unter geht. Der früheste Sonnenaufgang des Jahres war bereits vor ein paar Tagen und erst in ein paar Tagen wird sie um eine Minute später untergehen. Verantwortlich ist die Neigung der Erdachse und die elliptische Erdumlaufbahn um die Sonne. Im Juni verlangsamt sich der Sonnenlauf.

Der heurige Juni ist6 übrigens auf dem besten WSeg zum wärmsten der Messgeschichte zu werden. Die Mittel-Temperaturen sind nämlich stark gestiegen: Betrugen diese zwischen 1981 und 2010 in Klagenfurt noch 17,3 Grad stiegen sie 4,1 Grad auf 21.4 Grad Celsius.

Die Hitze ist auch wieder für schwere Unwetter verantwortlich, die bereits Freitagabend über Kärnten hereinbrechen können. UBIMET-Meteorologe Manfred Spatzierer prophezeit aber besonders schwere Gewitter für Samstag.

Ein Höhentief bringt sehr feuchte und labile Luftmassen. „Samstagnachmittag und am Abend besteht örtlich die Gefahr von Überflutungen, Hagel und Sturmböen.“Auch für die kommende Woche kündigt sich eine markante Hitzewelle an, die jederzeit zu Starkregen führen kann. Der Hitzehöhepunkt soll am Donnerstag erreicht werden. UBIMET-Mann Nikolaus Zimmermann: „Das Thermometer könnte bis zu 30 Grad steigen.“ 

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