Brennerbasistunnel

WK-Lindner: Projekt darf nicht in Frage gestellt werden

Tirol
11.04.2010 09:55
Als "verspäteten Aprilscherz" hat der Industrie-Spartenobmann der Wirtschaftskammer, Hermann Lindner, das Hick-Hack rund um Finanzierung und Bau des Brennerbasistunnels bezeichnet. Dieses Projekt müsse endlich außer Streit gestellt werden. Lindner: "Die Industrie stand immer hinter dem Projekt und fordert dessen Realisierung."

Der Industrie-Sprecher appelliert an Verkehrsministerin Doris Bures, mehr zukunftsorientiert an dieses Projekt heranzugehen. "Gespart muss immer werden. Aber es gibt genügend andere Möglichkeiten, auf Bundesebene sehr viel Geld einzusparen", sagt Lindner, der dabei etwa an eine Verwaltungsreform denkt.

Aber die Errichtung einer leistungsfähigen Verkehrs-Infrastruktur sei unverzichtbar und könne nicht dem Spargedanken zum Opfer fallen. "Brennerbasistunnel und Unterinntalbahn werden für die Zukunft gebaut. Ohne sie ist das Verkehrsproblem in Tirol unlösbar", sagt Lindner. Man müsse die Kostenfrage lösen. Aber man müsse auch darüber nachdenken, welchen Preis wir zahlen, wenn wir dies nicht tun.

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