Das Schneebrett war schon längst abgerutscht und die drei Verschütteten waren Freiwillige. Mitglieder einer koreanischen Delegation, die von Seilbahn-Spezialist Doppelmayr eingeladen waren, hatten sich zur Verfügung gestellt – und Tirols Bergretter konnten verschiedene Suchtechniken demonstrieren.
Unter anderem kam eine Dampfsonde mit Suchkamera zum Einsatz. Mit ihr kann man einem Verschütteten rasch ein Luftloch in den Schnee schmelzen. Zudem hilft die Endoskopkamera bei der Sichtung durch den meterdicken Lawinenschnee.
Die spektakulärste Aktion beim ersten Sicherheitstag am Pitztaler Gletscher war aber die Helikopter-Bergung. Mehrere Personen mussten aus der Gondel der Piz-Panoramabahn gerettet werden. Es wurde auch gezeigt, wie eine Bergung ohne Hubschrauber funktionieren kann. Eine Verletztenrettung aus dem Gelände rundete schließlich das umfangreiche und interessante Programm ab.
1.500 Besucher hatten die Gelegenheit genützt die Demonstrationen live mitzuerleben. Beim Symposium waren 40 Teilnehmer dabei. Eines der Themen war dabei die Kindersicherung für Skilifte, die für Pitztaler Gletscher-Chef Hans Rubatscher schon bald Standard sein werden.
Symbolbild
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