Klares Ziel

Greiner will mehr Frauen als Führungskräfte

Aus in England gesammelten Plastikmilchflaschen wurden Shampoo-Flaschen für die norwegische Marke Define hergestellt! Das ist nur eines der Beispiele, wie Greiner verstärkt Recyclingmaterial einsetzt. Heute veröffentlichen die Kremsmünsterer ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht. Im Fokus stehen dort auch Frauen.

Von EcoVadis über Plastic Bank bis Carbon Accounting - auf vier Seiten sind im ersten Nachhaltigkeitsbericht von Greiner Begriffe wie diese erklärt. Auf gesamt 140 Seiten holt der Kunststoffverarbeiter seine Aktivitäten in Sachen Nachhaltigkeit vor den Vorhang, stellt die Plastics-for-Life-Strategie vor, rückt Mitarbeiter-Themen ebenso wie die Lieferkette und soziales Engagement in den Vordergrund. Vorstandschef Axel Kühner betont: „Neben offensichtlichen Bereichen wie umweltfreundliches Design oder verantwortungsvoller Materialeinsatz bedeutet Nachhaltigkeit auch, ein guter und sicherer Arbeitgeber zu sein.“

“Alle müssen einen Beitrag leisten“
10.800 Beschäftigte zählt Greiner, 2500 davon arbeiten in Österreich. Für Kühner und Finanzvorstand Hannes Moser ist der erste Nachhaltigkeitsbericht ein „absoluter Meilenstein“. Darin fixiert: Der Frauenanteil bei Führungskräften soll bis 2025 auf 35 Prozent steigen. Bei den Mitarbeitern außerhalb der Produktion soll bis 2025 jeder zweite weiblich sein. Auch der Anteil an erneuerbaren Energien im Stromeinkauf soll bis 2030 deutlich wachsen. Kühner: „Niemand kann die Herausforderung einer nachhaltigeren Welt alleine lösen, wir alle müssen einen Beitrag leisten. Auch wir.“

Barbara Kneidinger
Barbara Kneidinger
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