10.06.2019 17:32 |

Millionenwerke

„Art Basel“: Das Geschäft mit der Kunst

Basel ist jetzt wieder das Zentrum der Kunstwelt. Die „Art Basel“, die weltweit bedeutendste Messe für Gegenwartskunst, öffnet ab morgen ihre Pforten. Sie ist wichtigster Gradmesser des Milliardengeschäftes mit der Kunst geworden, die entgegen ihrem feinsinnigen Hintergrund längst auch den beinharten Regeln der Marktwirtschaft folgt, ohne allerdings gleichzeitig an Regularien, wie etwa Insiderhandel, gebunden zu sein.

Hollywoodstars wie Brad Pitt, ‎russische Oligarchen wie Roman Abramovich und mächtige Kunsthändler wie der Amerikaner Larry Gagosian pilgern jedes Jahr nach Basel und lassen die Preise für Gegenwartskünstler in ungeahnte Höhen schnellen - mehr als etwa die der alten Meister. Unter den Österreichern hat sich der Galerist Thaddaeus Ropac hier einen wichtigen Stellenwert erobert. 

Eindrücke von der „Art Basel“ zum Durchklicken:

Regelmäßig erscheinen zu dieser Zeit in den Wirtschaftsmagazinen Kunstrankings, so hat etwa der „Trend“ gearde die Linzerin Valie Export zur Nummer 1 der bedeutendsten Künstlerinnen Österreichs gewählt, bester Jungstar ist Nick Oberthaler aus dem Salzkammergut. Rund um die Art Basel finden weiter Veranstaltungen, wie die „Limited“, die „Liste“ und die Austellungen der bedeutenden Fondation Beyeler statt. In den ersten beiden Fällen werden jüngere Künstler, die vielleicht die Stars von morgen sein könnten, gezeigt. Die Fondation Beyeler widmet sich dem Südtiroler Rudolf Stingel mit ganz neuen Werken. 

Die Linzerin Valie Export 2018 mit ihrer „Body Configuration“:

William Kentridge im Kunstmuseum Basel:

Im Kunstmuseum Basel wird Multitalent William Kentridge ein groß angelegte Schau gewidmet. Mit seinen Videoinstallationen, Zeichnungen und Musikperformances hatte der Südafrikaner auch in Salzburg vor einigen Jahren für Aufsehen gesorgt.

Kronen Zeitung

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