Auch bei Raub

Kriminelle Asylwerber kaum abschiebbar

Oberösterreich
03.04.2010 10:13
Verprügelt und mit dem Messer bedroht hat ein 30-jähriger Serbe in Linz seine Ex-Freundin und einen Nachbarn, der versucht hat, der Frau zu Hilfe zu kommen. Ob der Täter Asyl hat, konnte die Polizei nicht klären. Fest steht nur, wie schwierig es oft ist, straffällig gewordene Asylwerber in ihre Heimatländer zurückzuschicken.

Seit zwei Jahren waren sie getrennt, plötzlich stand vor der Tür einer 24-jährigen Linzerin wieder ihr brutaler Ex-Freund (30): Der Serbe bedrohte sie mit seinem Messer, schlug ihr mehrmals mit der Faust ins Gesicht.

In Panik rief die junge Frau ihren Nachbarn (73) zu Hilfe. Doch er kam nicht einmal bis zur Wohnung, der flüchtende Serbe schlug ihn nieder. Die Polizei konnte den brutalen Schläger nicht fassen, er entwischte. Seine zwei Opfer mussten verletzt ins Krankenhaus.

Behörden machtlos?
Werden Asylwerber kriminell, kann man sie nicht immer abschieben, weil sie oft daheim verfolgt werden und deshalb dort gefährdet wären. Stattdessen leben sie in Oberösterreich kostenlos: Wie ein mutmaßlicher bosnischer Ex-Häftling und Serieneinbrecher (55), der nach 20 Coups mit 100.000 Euro Beute noch immer hier ist.

Oder ein der Vergewaltigung verdächtiger Afrikaner (34), der in Marchtrenk eine Frau missbraucht und dann auch noch ausgeraubt haben soll. 

Kronen Zeitung

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