Heftige Gefechte
Sechs Tote bei Kämpfen zwischen Israelis und Hamas
Die israelischen Truppen hatten den Angaben zufolge das Feuer auf Palästinenser eröffnet, die Sprengstoff am Grenzzaun zwischen Israel und dem von der Hamas kontrollierten Gazastreifen anbringen wollten.
Nach Angaben der Hamas feuerten israelische Artillerie und Panzer nahe der Stadt Khan Younis (im Bild vor den Kämpfen flüchtende Palästinenser). Fernsehaufnahmen des Sender Al Arabiya zeigten Krankenwagen, die wegen Gewehrfeuers nicht ins Kampfgebiet fahren konnten. Lokale Medien berichteten von fünf verwundeten Zivilisten. Hamas-Sprecher Abu Obeida sagte im Radio seiner Organisation, die Israelis seien östlich von Khan Younis in einen Hinterhalt seiner Kämpfer geraten.
Siedlungsbau in Ost-Jerusalem geht weiter
Unterdessen machte die israelische Regierung klar, dass sie trotz des amerikanischen Drucks nicht auf den Bau neuer Wohnungen für Israelis in Ost-Jerusalem verzichten will. Es gebe keine Veränderung des Standpunkts, teilte das Büro von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Freitag mit. Später informierte der Premier sein Kabinett über seine gerade beendete Reise nach Washington.
USA fordern Siedlungsstopp
Netanyahu war es bei seinem dreitägigen USA-Besuch nicht gelungen, die Krise in den Beziehungen zu dem wichtigsten Verbündeten zu überwinden. US-Präsident Barack Obama, Außenministerin Hillary Clinton und der Nahost-Sondergesandte George Mitchell hatten dem Vernehmen nach die Forderung nach einem Siedlungsstopp in den palästinensischen Gebieten einschließlich des arabischen Ost-Jerusalems bekräftigt.
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