Brunnenthal rüstet um:

Bündnis gegen viel Licht in dunkler Nacht wächst

„Mehr Licht? Nein, besseres Licht!“ Das ist die Devise von Bürgern, Initiativen und Gemeinden, welche gegen die naturstörende, gesundheitsschädigende und energievergeudende Durchdringung unserer Nächte mit künstlichem Licht kämpfen. „Oberösterreich ist international Vorreiter beim Engagement gegen die Lichtverschmutzung“, meint dazu Umweltlandesrat Rudi Anschober (Grüne).

Anschober war am Freitag zu Besuch in der Gemeinde Brunnenthal (Bezirk Schärding), die als nächste „besseres Licht“ für ihre öffentliche Beleuchtung will. Dort werden circa 150 bestehende Lichtpunkte mit fachlicher und finanzieller Unterstützung des Landes Oberösterreich auf modernste Technologie umgerüstet, wie Bürgermeister Roland Wohlmuth (ÖVP) darlegt. Zum Beispiel werden in abgelegeneren Bereichen Bewegungssensoren eingesetzt und einzelne Straßenzüge mit Lampen, die untereinander kommunizieren können, individuell angesteuert, damit Gehsteige und Schulwege optimal ausgeleuchtet werden können.

Brunnenthal ist dritte Gemeinde
Nach Kirchschlag bei Linz und Steinbach am Attersee ist Brunnenthal nun die dritte Gemeinde in Oberösterreich mit so einem Umrüstungsprogramm. „Wir werden versuchen, weitere Gemeinden für ,g’scheites Licht‘ zu begeistern und gehen als Land Oberösterreich als Vorbild auch im eigenen Bereich voran“, sagt Anschober. Auch durch Adaptionen bei den Förderprogrammen des Landes – zum Beispiel mit zusätzlichem Geld – soll die umweltschonende und energiesparende Umrüstung der Beleuchtung noch attraktiver werden.

Film über „besseres Licht“ vom Land OÖ
Das Land Oberösterreich hat einen Film mit dem Titel „Licht im Einklang mit Mensch und Natur - Zukunftsweisende Außenbeleuchtung statt Lichtverschmutzung“ erstellt, um die Bevölkerung zu informieren.

Werner Pöchinger, Kronen Zeitung

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