Sa, 25. Mai 2019
10.05.2019 07:30

2. Liga Deutschland

„Hoffis“ Märchen im fußballverrückten Berlin

Markus Hoffmann ist Salzburgs Beitrag im Aufstiegskrimi der 2. Liga in Deutschland: Der „Co“ von Urs Fischer bei Union Berlin erlebt den Kampf um ein Oberhaus-Fixticket in „einer der härtesten Ligen Europas“ momentan hautnah mit und weiß: „Sehr viele Spieler waren noch nie in so einer Situation.“ Vor Saisonstart hat bei den „Eisernen“ auch keiner wirklich damit gerechnet.

Zwei Runden stehen in der 2. deutschen Liga noch aus. Und der Krimi um den zweiten Fix-Aufstiegsplatz hinter Köln und dem Relegationsplatz für die Bundesliga spitzt sich zu. Insgesamt fünf Klubs dürfen sich noch Hoffnungen machen, darunter der aktuell Tabellendritte Union Berlin.

Wo Ex-Seekirchen-Coach Markus Hoffmann als „Co“ des Schweizers Urs Fischer, mit dem er einst schon beim FC Basel Champions-League-Erfahrung sammeln durfte, mittendrin im Aufstiegsrennen steckt. Aktuell ist der 46-jährige Salzburger mit UEFA-Pro-Lizenz in der Vorbereitung auf das letzte Saison-Heimspiel Sonntag gegen Magdeburg. Das Stadion „An der Alten Försterei“ ist seit Wochen mit 22.000 Fans ausverkauft – wie alle Heimspiele bisher.

Wie sehr geht bei ihm der Aufstiegskampf an die Substanz? „Mit ist das lieber als wir spielen um Platz acht. Ich glaube, dass der Cheftrainer und ich noch die entspanntesten sind“, schmunzelte „Hoffi“, „sehr viele Spieler waren noch nie in so einer Situation. Wir stehen ja auf der besten Platzierung, die der Verein jemals hatte.“ Der Grund für Hoffmann ist klar: „Wir haben die beste Abwehr der Liga! Obwohl wir vor Saisonbeginn eine komplett neue Mannschaft aufbauen mussten.“ In der die die Österreicher Christopher Trimmel (Kapitän) und Robert Zulj zu Leistungsträgern zählen.

Das enge Aufstiegsrennen ist für Hoffmann nicht ungewöhnlich: „Die 2. deutsche Liga ist eine der härtesten Europas. Es kann wirklich jeder jeden schlagen. Man sieht es anhand der zwei Großen Köln und HSV.“

Der HSV ist aktuell sogar hinter den „Eisernen“ aus Ost-Berlin, die noch nie im Oberhaus waren, aber schon vom Derby mit der großen „Hertha“ träumen dürfen.

„Es ist unglaublich, wie fußballverrückt die Leute hier sind. Wenn es die Kicker schaffen, werden sie für ewig Helden bleiben“, weiß Hoffmann. Aber auch für ihn wäre es ein Meilenstein.

Herbert Struber
Herbert Struber

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