Ex-ÖVP-Abgeordneter:

Ein Verteidiger fürs Wiener Oberösterreich-Büro

Die von SPÖ und Grünen gerügte Idee, in Wien ein eigenes Lobbying-Büro für Oberösterreich aufzuziehen, hat nun doch einen Verteidiger gefunden. Nämlich den „LAbg. a. D.“ (so die offizielle Funktionsbezeichnung durch das Land Oberösterreich) Gerald Weilbuchner, der es für die Landsleute in Wien gut fände.

Der Kurzzeit-Landtagsabgeordnete ist jetzt „Director for Austria“ bei SME Connect, einer Lobby für Klein- und Mittelbetriebe mit Sitz in Wien.

Persönlich keine Bewerbung für das OÖ-Büro
Für die Leitung von LH Thomas Stelzers (ÖVP) OÖ-Büro will er sich zwar nicht bewerben, er meldet sich aber von sich aus als Unterstützer zu Wort: „In Wien leben und arbeiten 70.000 Oberösterreicher. Somit ist Wien quasi unsere drittgrößte Stadt. Ich finde es wichtig, dass unsere Landsleute in der Bundeshauptstadt eine Anlaufstelle außerhalb der Politik bekommen, die aber sehr wohl politisch vernetzt ist. Jemand, der fix als Koordinator in Wien ist und als solcher bei Veranstaltungen auch wahrgenommen wird, ist ein Asset für Oberösterreichs Interessen“, so Gerald Weilbuchner. Einen „Verein der Oberösterreicher in Wien“ gibt es ja schon.

Regierungspartner FPÖ schweigt
Der ÖVP-Regierungspartner FPÖ sagt übrigens zur Stelzer-Idee: genau nichts. Auch in der ÖVP (abgesehen von Weilbuchner) herrscht Stille dazu.

Werner Pöchinger/Kronen Zeitung

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