Panoramalift in Bau:

Arbeitsplatz mit einer Traumsicht auf Steyr

Für Steyr soll er eine neue Attraktion werden: Der Panoramalift von der Michaelerkirche hinauf zum Taborturm. Kürzlich haben die Arbeiten auf der Baustelle mit der wohl schönsten Aussicht auf Steyr begonnen, nun rückte ein Bagger an, um den Liftschacht zu stemmen. Die „Krone“ machte sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten.

Der Bohrhammer macht einen ziemlichen Lärm, doch Baggerfahrer Markus Szota macht das nichts aus: Er stemmt unermüdlich das überflüssige Konglomerat aus dem Hang auf dem Tabor. Das Platzerl, auf dem er mit seinem Bagger arbeitet, ist nicht recht groß. Und: Je tiefer er kommt, umso weniger Platz hat er dafür. „Der Bagger wird später auf eine Hängeplattform gestellt“, weiß Peter Hochgatterer, Chef der Stadtbetriebe. Insgesamt wird der Liftschacht im Felsen rund 30 Meter tief, mündet dann unten in ein altes Stollensystem. „Die Bohrung selbst wird eineinhalb bis zwei Monate dauern“, schätzt Bauleiter Manuel Bugelnig. Danach kommen die Hochbauarbeiten. Oberhalb des Konglomerats wird der Glaslift nämlich noch ein Stück im Freien fahren, auch die geplante Plattform neben dem Taborturm verspricht eine tolle Aussicht auf Steyr.

Liftfahrten sind gratis
Stolze 2,7 Millionen Euro nimmt die Stadt für das Projekt in die Hand. Die Fahrt mit dem Lift wird dafür gratis sein und soll nicht nur eine Alternative für die 241 Stufen der Taborstiege, sondern auch eine Touristenattraktion werden. Bis zum Ende der Bauarbeiten im November ist die Taborstiege gesperrt, danach soll der Lift eröffnet werden.

Auch Aufwertung für Taborturm
Die Steyrer hoffen durch das Projekt auch den Taborturm aufwerten zu können. Das Haus, in dem früher ein Restaurant untergebracht war, ist in Privatbesitz und steht um eine Million Euro zum Verkauf. Ernsthafte Interessenten gab es bisher aber keine.

Simone Waldl
Simone Waldl
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Mittwoch, 27. Oktober 2021
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