"Wir haben zwar keinen Mahnbrief bekommen, werden jedoch trotzdem einen Beitrag zur Bewältigung der Wirtschaftskrise leisten", sagt Landesamtsdirektor Eduard Pesendorfer, Chef von 8200 Mitarbeitern. "Elftausend waren's noch 1991! Weil wir schon 16 Prozent abgebaut haben, tun wir uns jetzt härter, weiter einzusparen."
1,4 Millionen Oberösterreicher leisten sich 43.538 Landes- und Gemeindebedienstete (32:1), die Niederösterreicher 56.791 Amtskappelträger (28:1), die Wiener sogar 78.473 (21:1). Ein öffentliches Personalplus gibt's heuer hierzulande nur noch im Spitals- und Sozialbereich, sowie in reichen Industriestädten, die nichts und niemand zwingt, den Gürtel enger zu schnallen.
Personal umschichten
"Auch Linz hat tausend Leute von der Hoheitsverwaltung umgeschichtet", lobt der rote Gemeindereferent Josef Ackerl nicht nur die roten Stadtväter – sondern auch die schwarze Landesverwaltung. "Wir haben eine derart schlanke Bürokratie, dass wir eher z'weng als z'viel Leute haben." Auch in den Gemeindestuben sieht der Landes-Vize eher Potenzial zum Personal-Umschichten als -Abbau.
von Richard Schmitt, OÖ-Krone
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