Die Bevölkerung komme mit der Verknüpfung von zwei Wahlgängen auf einem einzigen Stimmzettel nicht zurecht, betonte Egger in einer Aussendung. "Dies wird durch die jüngsten Zahlen an ungültigen Stimmen erneut bestätigt", so der FPÖ-Politiker.
Egger verwies etwa auf das Beispiel Bregenz, wo am Sonntag 12,77 Prozent der Stimmen für die Bürgermeister-Direktwahl ungültig waren. Andererseits habe es auch bei der Wahl der Gemeindevertretungen sehr viele ungültige Stimmen gegeben, in Feldkirch etwa erreichten sie einen Anteil von 8,38 Prozent.
Die ÖVP müsse sich in der Frage der Stimmzettel endlich bewegen, forderte Egger. Er kündigte an, gemeinsam mit der SPÖ und den Grünen einen Landtagsantrag zu stellen und damit den Druck auf die Volkspartei zu erhöhen.
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