In Kabul & Islamabad
Pentagon-Beamter baute privat Spionagering auf
Michael Furlong habe diese Mitarbeiter bei privaten Sicherheitsfirmen gefunden, die frühere Agenten des Geheimdienstes CIA und Mitglieder von Spezialeinheiten der Streitkräfte beschäftigten.
Sie hätten Informationen über den Aufenthaltsort von verdächtigen Extremisten sowie die geografischen Daten von Lagern von Aufständischen beschafft. Diese Angaben seien an Einheiten der Streitkräfte und Geheimdienstoffiziere für mögliche "tödliche Aktionen" in Afghanistan und Pakistan weitergegeben worden.
"Beunruhigender" Alleingang
Es ist bekannt, dass die CIA und die Streitkräfte Mitglieder des Terrornetzwerkes Al Kaida mit unbemannten, ferngesteuerten Drohnen angreifen. Dass Furlong offensichtlich eine nicht den Regeln entsprechende Spionageoperation organisiert habe, sei "beunruhigend", sagte ein US-Beamter nach Angaben der Zeitung. Es sei unklar, wer seine Arbeit überwacht habe.
Generell gelte es als illegal für die Streitkräfte, Auftragnehmer als Spione zu benutzen. Die Informanten sagten nach Angaben der Zeitung, dass das geheime Netzwerk möglicherweise unsauber finanziert worden sei. Furlongs Operationen seien anscheinend beendet worden, seine Tätigkeit werde vom Pentagon strafrechtlich untersucht.
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