15 Monate bedingt

Lkw-Gefahrengut-Scheine gegen Bargeld ausgestellt

Ein 50-jähriger Gefahrengutbeauftragter hätte Lkw-Lenker in Kursen schulen und prüfen sollen. Doch der Mann soll die Berechtigungen gegen Bares und ohne Eignungstest ausgestellt haben. Um jeweils etwa 300 Euro soll es die begehrten "Scheine" gegeben haben.

In Linz stand der Mühlviertler Unternehmer wegen Amtsmissbrauches mehrere Tage lang vor Gericht. Und gestand, dass ihn Geldnot nach der Scheidung auf die schiefe Bahn gebracht hat. Zudem habe er, nachdem ihm die Berechtigung dafür längst entzogen worden war, weiter Kurse angeboten.

Am Mittwoch erging das Urteil: 15 Monate bedingt und 720 Euro Geldstrafe, nicht rechtskräftig. Ein Frächter, der ihm die "Kunden" vermittelt hatte, wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe verurteilt.

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Mittwoch, 21. Oktober 2020
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