Am 12. Februar hat Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache seinen Thinktank mit dem Namen „Denkwerk zukunftsreich“ präsentiert. Doch nach nur sechs Wochen musste jetzt eine Namensänderung vollzogen werden, da es sich bei dem Namen „Denkwerk“ um eine geschützte Marke handelt.
Das Vizekanzleramt habe Post aus Deutschland bekommen, berichtete die „Tiroler Tageszeitung“ am Dienstag. Demnach hat der Markenanwalt der international tätigen Digitalagentur mit dem Namen „Denkwerk“ das Amt „freundlich, aber bestimmt“ informiert, dass aufgrund des Markenrechts der Name geschützt ist, also nicht verwendet werden darf. In Straches Kabinett sei daraufhin ein neuer Name gesucht und gefunden worden: Jetzt heißt der Thinktank „Denk zukunftsreich“.
„Im Interesse Österreichs nach- und vordenken“
Der Thinktank des Vizekanzlers kommt mit nur einem Angestellten aus, nämlich dem Historiker Thomas Grischany, der auch Co-Autor des noch unveröffentlichten Berichts über dunkle Flecken in der FPÖ-Geschichte ist. Ziel sei es, „ausschließlich im Interesse Österreichs und seiner Bürger“ mit ausgewiesenen Experten „nach- und vorzudenken“, so Strache.
Gegenstück zu „Think Austria“ von Kanzler Kurz
„Denk zukunftsreich“ ist das Gegenstück zu der im November gestarteten Denkfabrik „Think Austria“ von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Diese widme sich „strategischen Themen“, die für die Entwicklung Österreichs wichtig sind, wie es hieß. Inhaltlich soll sich die Arbeit demnach auf sieben Themenfelder fokussieren: „Neue Wettbewerbsfähigkeit“, „Neue Rolle Österreichs in der Welt“, „Neue Leistung und Verantwortung“, „Neue Identität“, „Neues Leben“ sowie „Neues Denken & Neue Wege“.
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