16.03.2019 08:22 |

BH-Abseil-Aktion

Wenn eine Staumauer zur großen Mutprobe wird

Der Blick in die Tiefe kann einen schon das Fürchten lehren - immerhin geht es Respekt einflößende 69 Meter steil nach unten. Beste Voraussetzung also, um Grundwehrdiener des Aufklärungs- und Artilleriebataillons ein letztes Mal auf ihren Mut, ihre Stressresistenz und körperliche Fitness zu testen. 25 Rekruten stellten sich kürzlich der großen Herausforderung, die Staumauer im niederösterreichischen Ottenstein zu bezwingen.

„Wir sind bemüht, die Ausbildung unserer Grundwehrdiener möglichst attraktiv, fordernd und abwechslungsreich zu gestalten. Hier auf der Staumauer steht das Thema ‚Mut‘ im Zentrum“, erklärt Hauptmann Thomas Kreutzer. Bereits im Vorfeld mussten die 25 Grundwehrdiener der Stabskompanie des Aufklärungs- und Artilleriebataillons ihre Fitness, Kraft und Ausdauer unter Beweis stellen, hatten im Zuge ihres dreitägigen Abschlussmarsches bereits 70 Kilometer Fußweg in den Beinen, wie Michael Kovarik von der EVN berichtet.

Dass diese dann bei so manchem Soldaten an der Mauerkante des Speicherkraftwerks zitterten und bebten, ist natürlich wenig verwunderlich - ganz gleich, ob aus Respekt oder aufgrund übersäuerter Muskelpartien. Überwinden konnte sich letztlich aber jeder der insgesamt 25 Rekruten: „Das ist wirklich beachtlich“, lobt Hauptmann Kreutzer seine Mannschaft.

„Im Nachhinein war es leider viel zu schnell vorbei. Das wirklich Schwierige war der anschließende Aufstieg über die Stufen, um wieder zur Staumauer zu kommen. Ich würde es auf jeden Fall wieder machen“, so René Traxler-Weidenauer, einer der mutigen Grundwehrdiener.

Beliebtes Übungsgebiet für Einsatzkräfte
Die Staumauer in Ottenstein erfreut sich bei Bundesheer und Polizei großer Beliebtheit, ist es doch ein idealer Platz für Übungszwecke. „Erst im vergangenen Herbst war die Sondereinheit WEGA bei uns zu Gast, nachdem sie sich zuvor vom einem EVN-Windrad in Japons abgeseilt haben“, erzählt Erich Binder, Werksleiter des EVN-Speicherkraftwerks Ottenstein.

Christine Steinmetz
Christine Steinmetz
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Produktvergleiche

Alle Produkte sehen
Newsletter