Judo-Ligen

PSV fixiert Heim-Aufstieg, Sanjindo im Final Four

Ein bisschen spekulierte man in Bischofshofen auf Schützenhilfe. Doch weil Sanjindo in Wels ein 8:6 glückte, rückten die Pongauer auf Rang zwei der Judo-Bundesliga vor. Und fixierten damit den Einzug ins Final Four Ende November. Derweil machte Zweitligist PSV im Heim-Finale den Aufstieg klar.

Kurzfristige Ausfälle, darunter WM-Teilnehmer Thomas Scharfetter, sorgten bei Bischofshofen für Nöte. Letzten Endes trat Sanjindo mit vier Akteuren, die eigentlich für die zweite Mannschaft eingeplant sind, in Wels an – und feierte einen 8:6-Sieg! „Das hat mich selbst ein bisschen überrascht. Sie hatten doch alle Legionäre dabei“, meinte Kapitän Michael Niederdorfer im Anschluss. Weil der Aufstellungspoker aber in Summe gelang  und Lucca Vent erstmals überhaupt im Ligabetrieb bis 81 kg gewann, ging alles gut.

Erstmals als Zweiter im Final Four: Bundesligist Sanjindo Bischofshofen
Erstmals als Zweiter im Final Four: Bundesligist Sanjindo Bischofshofen(Bild: zVg)

Schützenhilfe obendrein
Somit war auch Makulatur, dass Verfolger Mühlviertel (das den Ausstieg in Erwägung zieht) parallel gegen Combat Center in den Entscheidungskampf musste und verlor. Die Salzburger stehen erstmals als Zweiter im Final Four. „Wir sind natürlich mega happy“, grinste Niederdorfer. In dem treffen die Pongauer im Halbfinale eben auf Combat Center. Parallel ging Pinzgau bei Samurai-Stadlau 2:12 unter und ist fix Schlusslicht. Der Grunddurchgangssieg ging an Abomeister Galaxy Tigers, das Burgkirchen/Schwand 10:4 bog.

Ebenso in Nöte kam der PSV Salzburg beim Zweitliga-Heimfinale gegen Rapso Linz. Weil Bosch ebenso kurzfristig ausfiel, wie auch Miljkovic kein Thema war, musste man kreativ werden. Auch deshalb stieg Andreas Tiefgraber als Fighting Coach auf die Matte. Am Ende machte Gregor Marx im Schwergewicht den 8:6-Sieg klar. „Wäre es in den Stichkampf gegangen und die falsche Klasse gelost worden, hätten wir sicher verloren“, wusste Obmann Ronny Tiefgraber. Damit steht auch fest, dass die „Bullen“ kommendes Jahr wieder in der Bundesliga vertreten sind. Dritter wurde Kirchham durch ein 9:5 gegen Wimpassing.

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