Wirbel in Freistadt:

„Bürgermeisterin nimmt die Region in Geiselhaft“

Oberösterreich
14.03.2019 14:00
Freistadt Heftiger Kritik ist die Freistädter Stadtchefin Elisabeth Paruta-Teufer ausgesetzt. Sie will aus der Stadtkasse 300.000 statt 545.000 € für den Pendlerparkplatz locker machen. Das Projekt, das 9 Gemeinden, Land und Asfinag mitfinanzieren, wackelt.

„Die Freistädter Bürgermeisterin nimmt eine Region in Geiselhaft“, ist FP-Bezirkssprecher und Landtagsabgeordneter Peter Handlos über den Alleingang der VP-Stadtchefin entsetzt. Sie fordert vom Land Nachverhandlungen für die Park-and-Ride-Anlage im Süden der Stadt.

Auch Bürgerliste übt Kritik
545.000 €, verteilt auf zehn Jahre, seien eine zu hohe Belastung für die Stadt. „Bei einem Jahresbudget von 23 Millionen Euro muss sich die Stadt dieses Projekt leisten können“, schäumt Rainer Widmann (Bürgerliste WIFF).

Betrag war ursprünglich viel höher
Ursprünglich hätte Freistadt sogar 825.000 der insgesamt 3,3 Millionen € beisteuern müssen. Der Betrag schrumpfte, weil neun Gemeinden und die Asfinag nun Gelder zuschießen.

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