Gefährliche Drohung

Missverständnis führte zu Pfefferspray-Einsatz

Da haben sich die beiden richtigen Streithanseln getroffen: In Freistadt beschimpfte ein Abschleppunternehmer (57) aus Marchtrenk einen Mühlviertler Austro-Türken (52), weil er glaubte, dass dieser den Wagen, der abgeholt werden sollte, verparkt hatte.

Ein Wort gab das andere, es wurde laut und auch die beruhigenden Worte der Tochter (22) des 52-Jährigen halfen nur kurz. Der Marchtrenker fühlte sich bedroht, sprühte dem Gegner Pfefferspray ins Gesicht, traf auch dessen Tochter. Am Ende waren Notarzt und Polizei da und stellte sich heraus, dass alles nur ein Missverständnis war, weil der 52-Jährige mit seinen Töchtern nur zufällig vorbeigekommen war. Jetzt gibt’s Anzeigen wegen gefährlicher Drohung und Körperverletzung.

Markus Schütz, Kronen Zeitung

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