Vier Soldaten verletzt

Nach Granaten-Übung mit Panzerwagen überschlagen

Schwerer Unfall am Donnerstagnachmittag auf dem Truppenübungsplatz im niederösterreichischen Allentsteig: Ein „Husar“-Panzerfahrzeug überschlug sich. Zwei Insassen wurden schwer, zwei leicht verletzt. Lebensgefahr dürfte keine bestehen, das Bundesheer leitete eine Untersuchung ein.

In dem Panzerwagen befanden sich Berufssoldaten des Pionierbataillons 3 aus Melk im Alter von 21 bis 27 Jahren - darunter ein Unteroffizier (27) aus Niederösterreich und drei Chargen - zwei stammen ebenfalls aus Niederösterreich, einer aus Wien. „Die Soldaten waren gerade am Weg zurück vom Handgranatenwerfen. Der Unfall passierte auf einer Straße, also es war ein Verkehrsunfall. Mehr können wir zur Ursache aber noch nicht sagen“, so Oberst Michael Bauer gegenüber krone.at.

Zum Zeitpunkt des Unglücks saß ein Korporal aus Niederösterreich am Steuer des Panzerwagens. Laut Bauer hat er seit zweieinhalb Jahren den C-Führerschein und  eineinhalb Jahre Erfahrung mit dem „Husar“. 

Im April 2016 begleitete krone.tv Soldaten in einem „Husar“-Panzerwagen:

Untersuchungskommission im Einsatz
Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. „Alle vier Verletzten sind bereits in Spitälern“, so Bauer am Donnerstagnachmittag. Laut ersten Informationen bestehe keine Lebensgefahr. „Es geht allen den Umständen entsprechend gut. Die Angehörigen wurden verständigt“, teilte der Sprecher auf Twitter mit. Eine Untersuchungskommission zur Klärung der Unfallursache wurde eingesetzt.

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