Rekord-Winterdienst

62.000 Tonnen Salz auf 6.000 Kilometer Straßen verstreut

Oberösterreich
23.02.2010 09:09
Schneefall auch bei eisigsten Minusgraden – das Wetter hat diesen Winter in Oberösterreich einen Rekord an Streumitteln erfordert. Allein Auftausalz, Solelösung und Treibstoff kosteten 18 Millionen Euro.

Die 840 Winterdiensteinsatzkräfte Oberösterreichs legten diesen Winter bisher in 140.000 Arbeitsstunden rund 1,5 Millionen Kilometer zurück, streuten dabei auf unseren 5.972 Kilometer Landesstraßen 62.000 Tonnen Auftausalz sowie acht Millionen Liter Solelösung und verbrauchten bei den Fahrten etwa 1,3 Millionen Liter Treibstoff.

"Die enormen Mengen Salz waren erforderlich, weil es diesen Winter auch bei minus zehn Grad noch Schneefall gab, die Wirkung von Natriumchlorid bei solchen Tiefsttemperaturen aber reduziert wird", erklärt Straßenreferent Landes-Vize Franz Hiesl.

Schäden durch Winterdienst
Obwohl auf Landesstraßen nur knapp 4.000 Tonnen Streusplitt verwendet wurden, steigen jährlich die Schäden durch Mini-Steinschlag.

Im letzten Winter verzeichnete der ÖAMTC in Oberösterreich 3.311 Steinschlagreparaturen an Windschutzscheiben: "25 Prozent mehr als noch im Winter davor", erklärt Clubtechniker Herbert Breitenfellner. Das meiste Tausalz wurde übrigens in Bad Leonfelden verbraucht, die meisten Einsatzstunden gab's in Bad Ischl.

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