Wettbewerb startet:

Stadt und Eigentümer bei „Post City“ endlich einig

Jetzt geht in Sachen „Post City“ plötzlich alles ganz schnell! Noch im Dezember kamen die Stadt und Eigentümer, die Post Immobilien Management und Services AG, nach mehrmaligen Anläufen auf keinen gemeinsamen Nenner. Nun sorgte ein Workshop für den Durchbruch, der nötige Wettbewerb startet übermorgen.

„Wir wollten kein politisches Papier und haben deshalb interne und externe Experten an einen Tisch geholt, um die städtebaulichen Vorgaben für die Post City auszuarbeiten“, erklärt FP-Infrastruktur-Stadtrat Markus Hein. Diese Vorgangsweise hat sich ausgezahlt. Denn Landschaftsplanerin Sabine Dessovic, Architekt Andreas Kleboth und Gestaltungsbeiratsmitglied Bernhard Vlay fassten mit städtischen Bauexperten auf Grundlage der Vorstellungen von Hein und SP-Stadtchef Klaus Luger in einem neunseitigen Manuskript zusammen, wie man die Voraussetzungen, Stärken und Potenziale der Liegenschaft in Top-Lage beim Linzer Hauptbahnhof am optimalsten nützen könnte.

Büros, Betriebe und sogar ein Kino
Ein Papier, das laut Hein auch Post-Immobilien-Boss Michael Ullrich begeisterte. So sollen in der Post City neben Büros, Kreativlabors, Handwerks- und Produktionsfirmen auch Gastronomiebetriebe, ein Hostel, ein Kino, Ärzte und zahlreiche In- und Outdoorgärten Platz finden. Für Wohnungen sollen maximal 35 Prozent der Fläche aufgewendet werden.

Wettbewerbs-Start ab Donnerstag
Nachdem sich Stadt und Post nun schneller als erwartet einig wurden und die Ausschreibungsunterlagen mit allen Änderungswünschen der beiden Parteien vorbereitet sind, kann der zweistufige Architektenwettbewerb übermorgen starten. 

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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