Der Fall dürfte nach Angaben des Landeskriminalamts seinen Anfang im Jahr 2007 genommen haben. Damals soll der 32-Jährige nach Holland gefahren sein und sich einen Kokainhändler gesucht haben.
Über diesen Weg brachten holländische Lieferanten dann bis Herbst 2009 in fünf bis sechs Fahrten insgesamt rund zwei Kilogramm Kokain im Straßenverkaufswert von rund 200.000 Euro nach Vorarlberg. Im September 2009 kamen Marihuana-Lieferungen von einem weiteren Händler hinzu. Der Ring schmuggelte innerhalb weniger Wochen sieben Kilogramm der Droge ins Land.
Zufall half bei Aufklärung mit
Die Kriminalisten gingen in der Sache zwar schon seit einiger Zeit Hinweisen nach, bei der Aufklärung half aber schließlich der Zufall. Ende November 2009 beobachteten Passanten auf einem Parkplatz einen Wagen mit niederländischem Kennzeichen und zwei Männer, die sich offenbar auffällig verhielten.
Die Polizei kontrollierte die beiden 39 und 40 Jahre alten Holländer und entdeckte dabei auf dem Rücksitz des Fahrzeugs rund 500 Gramm Kokain. Über die Verdächtigen kam man schließlich auf die Spur des amtsbekannten 32-Jährigen. Insgesamt werden 18 Verdächtige wegen Erwerbs, Besitzes, Konsums und teilweise auch Weitergabe von Suchtmitteln angezeigt.
Symbolbild
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