Dienste in Wohnungen

Schlag gegen illegale Prostitution in Klagenfurt

Kärnten
15.02.2010 22:12
Die Kärntner Polizei hat in Klagenfurt zwölf Wohnungen ausgehoben, in denen illegale Prostitution ausgeübt worden ist. Laut Exekutive wurden diverse Dienste von vorwiegend österreichischen Staatsbürgerinnen angeboten. Da die Frauen keinen Gesundheitsausweis für Prostituierte vorweisen konnten, wurden Anzeigen erstattet.

Die "Soko Treffpunkt" hatte in dem Fall ermittelt. Laut Polizei wurden "sämtliche Arten von sexuellen Handlungen" angeboten, die Preise für die Freier lagen zwischen 50 und 160 Euro. Die Kunden wurden mit einschlägigen Inseraten in Tageszeitungen angeworben.

Da das Überlassen von Wohnungen zur Ausübung der Prostitution verboten ist, werden auch die Wohnungsinhaber oder Vermieter angezeigt. Die Ermittlungen der Polizei sind noch nicht abgeschlossen. Die Anzeigen wurden nach dem Kärntner Prostitutionsgesetz, Aids-Gesetz und dem Geschlechtskrankheitengesetz erstattet.

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